Archiv der Kategorie: Wirtschaft

Mr. Mibtell

Peppino MibtellJa, ihn gibt es wirklich: Peppino Mibtell. Ein Künstlername nach dem Börsenindex Mibtel.

Peppino Mibtells WerbungEr verteilte jüngst seine selbstgemachten Flyer, auf denen er wirbt: “Wollen Sie ihre Kundenzahl erhöhen ? Schenkten Sie ! Historische Investment-Erinnerungen.

Was er denn genau vertreibt, frage ich ihn.

“Ach, das ist zu kompliziert zu erklären”. Soso. Aber ich sollte googlen. Er habe zwar kein Internet. Aber in Google gebe es Seiten und Seiten über ihn.

Gesagt, getan.

Tatsächlich gibt es einiges über ihn. Ganz schlau bin ich noch nicht geworden. Aber offensichtlich ist er ein Künstler. So so. Vielleicht sollte ich doch mal anrufen und etwas von ihm kaufen. Vielleicht läuft das ja besser Weiterlesen

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Ferrari zum Jacket gefällig ?

Taylor made Ferrari-ProgrammSie haben einen Lieblingsanzug und hätten gerne den Sitz ihres Ferraris aus dem gleichen Material ? Kein Problem. Für rund 50 000 Euro extra gehen die  Experten von Ferrari auf alle Ihre Material-Wünsche ein.

Edel-Stoffe für den ganz persönlichen FerrariOder auf fast alle: Auf die Frage, was denn die Design-Berater machen, wenn ein Kunde ein rosa Auto mit hellblauen Sitzen will, antwortet der Manager: “We say, we cannot commit”. Weiterlesen

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Mit der Mamma zur Uni

MammoniAus der Serie Mammoni: Bis zur Uni nehmen sie die Kleinen an die Hand. Bei dem jüngsten Mediziner-Test in Rom, wo sich mehr als 8000 Gymnasiasten beteiligt haben, waren sie wieder dabei: die Eltern.

In einem interessant schockierenden Artikel im Corriere della Sera beschreibt Francesco Piccolo die perverse Bindung der Eltern. Und ich frage mich, ob sich vielleicht auch die Aufsichtsratsmitglieder in diesem Land noch von der Mamma zu den Sitzungen begleiten lassen. Es könnte ja was passieren…

Die antrainierte Abhängigkeit fängt schon klein an, wie auch ich in meinem Umfeld beobachte: in der Kita werden die Kinder bis zur Zimmertür getragen, obwohl sie selbst gehen können. Wenn mein kleiner Sohn auf dem Bürgersteig alleine läuft, bekomme ich den nett gemeinten Hinweis: “Halten Sie ihn doch an der Hand, er könnte fallen”.

Die Statistiken über den Schulweg sind erschreckend:  Nur 7 Prozent der italienischen Grundschul-Kinder geht alleine zur Schule (in Deutschland 40%). Nur acht Prozent gehen alleine nach Hause (in Deutschland 76%). Zwischen 12 und 15 Jahren gehen immer noch nur 34 Prozent alleine zur Schule (in Deutschland  68%) und Bussen und Bahnen vertrauen die ängstlichen Eltern gar nicht: Nur drei Prozent nehmen in dem Alter allein den öffentlichen Nahverkehr, (in Deutschland 64%).

Die einzigen Kinder, die hier alleine draußen spiele dürfen sind Weiterlesen

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Die neuen Investoren

Immobilie in ItalienAlgerier kaufen Häuser in Parma, Mexikaner in Lecce und die Türken in Arezzo.

Das sind einige der kuriosesten Ergebisse einer Studie zu den Immobilien-Investitionen in Italien von www.immobiliare.it . Die Deutschen bleiben der Toskana treu, kaufen aber vor allem in Rom, Verona und Brescia.

Sie sttehen auf der Liste der Käufer auf Platz Eins.

An der Sehnsucht nach Italien hat sich also nichts genändert. Und das trotz der hohen Weiterlesen

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Streik, aber diesmal in Deutschland

Deutschland oder Italien ?

“Sie wollen einen Scheck aus Italien nach Deutschland schicken ? Nein, überweisen Sie lieber. Die Post will streiken.”

Wer da spricht, ist eine Bankmitarbeiterin. Aber in Deutschland und Sie bezieht sich nicht etwa auf die Italienische Post, sondern die deutsche. Weiterlesen

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Geben Sie mir Ihre mail ? Neue Marketing-Strategien der Kleinen

Boutique in MailandDas neue Jacket ist bezahlt. Die Verkäuferin gibt mir meine Kreditkarte zurück und dann die Frage: “Haben Sie eine email ?”

Natürlich habe ich eine email, aber ich werde sie nicht rausrücken, auch wenn ich in der Boutique öfter einkaufe.

“Dann können wir Sie über unsere Angebote und Neuzugänge informieren”, erklärt die Dame.

“Nein, danke. Sie sind eh auf dem Weg zu meiner Arbeit. Da schaue ich lieber öfter mal im Schaufenster vorbei “, versuche ich höflich zu bleiben.

Stammkunden mit Emails zu bombadieren ist die neue Mode in Mailand. Selbst die kleine Bar Peter, wo ich manchmal zu Mittag essen (günstig und lecker), schickt mir seit neuestem das Menu am Abend vorher. Weiterlesen

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Chinesen als Mieter gesucht

Geschäft zu vermieten in Mailand - auf chinesischBei der Anzeige besteht kein Zweifel, auf wen es die Immobilienmakler absehen. Auf chinesisch preisen sie nun schon das Geschäft bei mir um die Ecke an, das seit vier Jahren leer steht. Zwei Bars in dem Viertel sind bereits in chinesischer Hand.

Auch die chinesische Warenhauskette Au Mai hat schon seinePforten eröffnet.

Das ist das moderne Maliand. Komisch, dass die Chinesen Weiterlesen

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Hände auf beim Vatikan

Vor acht Jahren bei der letzten Einführungsmesse für Papst Benedikt XVI war ich geschockt.

Zum ersten Mal in meiner Arbeit als Journalistin musste ich für eine Akkreditierung bezahlen: Zehn Euro an die “gute” Schwester, die die Hand aufhielt. Das passiert weder bei Unternehmen (okay, die haben das Geld) , noch bei wohltätigen Veranstaltungen.

Und das, obwohl die Journalisten als Megaphon der  Kirche einen Riesendienst erweisen, wenn sie über das Spektakel berichten. Und nein, das Geld geht nicht für die Versorgung der Pilger drauf. Auf den Kosten für die Wasserflaschen und warmen Decken ist schon beim letzten Mal die Stadt Rom sitzen geblieben. Weiterlesen

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Lieber Diesel-Chef ,stell mich ein, wir sind Freunde auf Facebook !

Eine geniale Bewerbung: Mit einem riesigen Lakenband vor einem Fabrikzaun hat sich der 22-jährige Matteo Nardi bei seinem Idol, dem Diesel-Chef Renzo Rosso beworben. Darauf steht:

“Renzo Rosso, bitte lass mich bei Diesel arbeiten. Ich bin dein Freund auf Facebook” Und Freunde lässt man ja bekanntlich nicht hängen.

Obwohl der Mode-Unternehmer Rosso viele Freunde auf Facebook hat: Matteo hat es geschafft, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen- Aus einer genialen Kombination aus offline und online. Renzo Rosso hat bereits zugesagt, Nardo zum Auswahlgespräch kommen zulassen.

Auch auf Facebook äußerte sich Rosso auf Facebook-Art Weiterlesen

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Der chinesische Kommentar zum Papst: Platz für die Jungen !

Papst Benedikt XVIUnd noch ein Schwank aus der Cafè-Bar:

Die chinesische Besitzerin sieht den Papstrücktritt nüchtern.” Die sollen einen Jungen ranlassen. Die jungen Leute suchen doch Arbeit. Und der Job ist gut: Wohnung, Essen, Kleidung – an alles wird gedacht”, sagt sie pragmatisch.

Und ihr Mann pflichtet ihr bei: “Genau, junge Menschen brauchen Arbeit. Sonst machen sie nur Unfug”.

Er hatte wohl bemerkt Weiterlesen

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