Kulturschock beim Kochbuch

Gestern Abend bei einem ausgezeichneten Abendessen bei einem bionationalen Freundespaar kam die Diskussion auf Rezepte. Und wie verschiedene Länder Kochkultur verschieden weitergeben.

 So unterscheiden sich laut einem Buch über die Geschichte der Kochbücher (ja so was gibt es) die Bücher nicht nur bei den Rezepten, sondern vor allem in ihrer Präzision. Während amerikanische Kochbücher genau angeben, wie viel Gramm Oregano, wie viele Prisen Salz in das Rezept gehören und wie lange der Speck schmoren muss, gehen Franzosen und Italiener davon aus, dass die Grundlagen des Kochens bei den Menschen bereits bestehen und beschränken sich teilweise darauf, nur vage die Zutaten aufzulisten.

Die deutschen Kochbücher zählen bestimmt zu der angelsächsischen Kategorie. Und die meisten halten sich wohl auch sklavisch daran.

 Schon interessant, wie selbst Kochbücher diverse Kulturen widerspiegeln.

 Aber jetzt muss ich erstmal Pasta kochen. Und das kriege ich ganz ohne Rezept hin.

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Eingeordnet unter Essen & Trinken, italien, Tradition

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