Eintrittsgeld für Papstmesse

Wer Papst Benedikt in Großbritannien sehen will, muss zahlen.

Ja, richtig gelesen. Für die Londoner Messe Mitte September sind 12 Euro fällig, für die Seligsprechung von John Henry Newman in Brimingham sogar 30 Euro.

Ein Protestant, wer da Böses denkt.

Laut Vatikan sollen damit die Kosten der Papstreise – angeblich mehr als 27 Millionen Euro !!! – getragen werden.

Es ist auch nicht das erste Mal, dass der Vatikan zur Kasse bittet. Beim Papst-Antritt habe ich zum ersten Mal für eine Akkreditierung für Journalisten zahlen müssen. Dabei können die Kosten nicht so hoch gewesen sein. Die Stadt Rom trug nicht nur die Kosten für die Sicherheit, sondern auch für die Versorgung der Millionen Pilger mit Wasser und Decken übernommen.  

In Zeiten der Wirtschaftskrise und der Krise der Katholischen Kirche wäre sicher etwas mehr Bescheidenheit von Seiten der Geistlichen angesagt. Aber da man auf den Prunk nicht verzichten möchte, lässt man sich nun den Ablass, upss , ich meinte natürlich Eintritt, von den Gläubigen bezahlen.  

Der Papst , der zu Beginn seiner Amtszeit sagte, Applaus gehöre nicht in die Kirche, hat schließlich auffällig schnell Gefallen an seinem Star-Status gefunden. Seine Auftritte haben mittlerweile Event-Charakter.  Und ein Rolling Stones Konzert gibt es schließlich auch nicht umsonst, oder ?

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