Die Anti-Ikea-Koalition

Wenn man italienische Designer auf Ikea anspricht, bekommen sie Gänsehaut. Eine Mischung aus angewiderterm Schauer und kalter Angst.

Schließlich ist Ikea zwar mit Verspätung, aber dafür umso gewaltiger auf den italienischen Markt getreten. Allein in Mailand gibt es drei der blaugelben Möbelhäuser.

Nun wollen Italiens Designer den Schweden Paroli bieten: „Do.it“, das für „Design Outlet Italiano“ steht, will mit Kampfpreisen in insgesamt acht Zentren in ganz Italien auf den Markt treten: Italienisches Design mit Discount von 30 Prozent.

Ich bin mal gespannt. Begrüßen würde ich es auf jeden Fall. Denn bisher muss man sich in Italien noch immer zwischen hässlich oder teuer entscheiden. Es ist nämlich nicht so, als wären Italiens Wohnungen immer so geschmackvoll eingerichtet, wie die Menschen angezogen sind. Viele können es sich wohl auch einfach nicht leisten. 

Ein Soziologe hat einmal erklärt, dass Italien einfach eine elitäre Kultur hat und es kein Wunder sei, dass Ikea oder H&M nicht hier, sondern im egalitäreren Norden gebren seien. Da hat er wohl recht.

 Die Idee von Do.it kommt von Retail in Progress, einer Gesellschaft aus Rimini, die im Januar das erste Zentrum in Teramo eröffnen will. Als mögliche Namen werden Natuzzi, Vigone, Seletti und Calligaris genannt.

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Eingeordnet unter italien, Shopping, Wirtschaft

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