Italienische Medizin für US-Todesspritzen

Das Gift kommt aus Italien. Gerade das Land, das sich weltweit für eas Moratorium gegen die Todesstrafe einsetzt, stellt sich nun als potentieller Produzent der Chemikalie heraus, die den zum Tode Veruteilten Amerikanern gespritzt wird.

Es geht um eins der drei Mittel, die den Todeskandidaten gespritzt werden, ein Betäubungsmittel. Weil das US-Unternehmen nicht mehr liefern kann, soll nun ein italienisches Unternehmen aus der Lombardei einspringen, berichtet die britische NGO Reprieve, die sich weltweit gegen Todesstrafe und Folter einsetzt.

Betäubungsmittel sind zum Betäuben da, nicht zum Töten !

Hier der Artikel in der Repubblica.



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Ein Kommentar

Eingeordnet unter italien, Wirtschaft

Eine Antwort zu “Italienische Medizin für US-Todesspritzen

  1. Peter

    Wie immer heiligt auch hier der Zweck die Betäubungsmittel. Ich frage mich nur, was machen die Henker wenn der Delinquent nur betäubt und nicht gestorben ist. Schicken sie ihn wieder in die Todeszelle oder nach Hause?

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