Wenn der Scheich transgressiv wird: Karnevals-Saison mal anders

Als Rheinländerin kennt man den Karneval: Funkemariechen, Büttenreden, Tättäää.

Aber was ich heute gesehen habe war ganz anders: Bei der Präsentation des „Ballo del Doge“ – des prestigeträchtigsten Balls vom Karneval in Venedig – hatte ich das Gefühl, in eine andere Welt entführt zu werden.

Eine Mischung aus „Cirque de Soleil“ und „Eyes wide Shut“ (die Veranstalterin Antonia Sautter hat einige der Masken für den Film kreiiert).

Am 3. März findet der Ball statt und wird seine Gäste auf drei Ebenen in einem Palazzo am Canale Grande in fremde Welten entführen mit Ballerinas, Akrobaten, Musikern aus aller Welt.

Schade nur, dass der Eintrittspreis bei 1200 Euro liegt.

Das können sich vor allem Scheichs leisten, die zu den Gästen gehören. Einer wollte jüngst besonders „trasgressiv“ sein, wie er selbst sagte. Nackte Haut also oder als Frau gekleidet ?

Nein, er wollte ein Kostüm als Papst.

Wer sich ein Bild machen will über den Ballo del Doge: hier ein Film aus den vergangenen Jahren:

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2 Kommentare

Eingeordnet unter italien, Tradition

2 Antworten zu “Wenn der Scheich transgressiv wird: Karnevals-Saison mal anders

  1. Uffa – non ho potuto venire…

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