Italienische Hostessen verteidigen Gaddafi

Sie sind dem seltsamen Charme des Diktators verfallen.

Sie gehörten zu den 500 Hostessen, die bei Gaddafis Rom-Besuch im vergangenen Jahr schick gekleidet zum Islam-Unterricht beim Despoten perönlich kamen. Einige haben sich danach sogar konvertiert. Viele von ihnen haben mit Gaddafi Libyen bereist. „Alle haben uns wie Königinnen behandelt, mit einem enormen Respekt für unsere Weiblichkeit“, berichtet die Hostessin Rea Beko, was immer sie damit meinen mag. 

Nächsten Samstag wollen sie nun demonstrieren – für den libyschen Herrscher und gegen den Militäreinsatz. „Wir sind empörtüber das Verhalten der Staaten, die eine schändliche Ausrede nutzen, um das ehemalige Freundesland erneut zu kolonisieren“, heißt es als Begründung für die Demo. Schade nur,

dass die Mitteilung von einem Mann kommt, Alessandro Londero, dem Gründer von Hostessweb . Allzuweit geht der enorme Respekt für die Weiblichkeit dann doch nicht, wenn es um ernsthafte Dinge geht.

Böse Zungen könnten dem Mann geschäftliche Interessen unterstellen.

In der Ankündigung auf der Website gibt es übrigens jede Menge schöne Reisefotos aus Libyen. Seht Ihr ? Ist alles gar nicht so schlimm da unten…

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Eingeordnet unter Berlusconi, italien, Politik, Tourismus, Tradition, Wirtschaft

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