Das Italien der Verbote

Kleider vor dem Fenster aufhängen: verboten.

Teppich Klopfen vor 9 Uhr morgens oder nach 11 Uhr morgens: verboten.

Barfuß in der Stadt laufen: verboten.

Sich (als Frau) oben ohne am Fluss Ticino sonnen: verboten.

Das sind nur einige der neuen Verbote der Kleinstadt Pavia im Süden von Mailand.

Je länger ich in Italien lebe, umso mehr muss ich meine Vorurteile über die regelwütigen Deutschen und die lockeren Italiener revidieren. In dem Mailänder Wohnhaus, wo ich wohne, ist nicht nur die Farbe der Markisen für die Balkone (eklig braun) vorgeschrieben. Ich habe jüngst auch einen Brief von der Hausverwaltung erhalten, weil sich Nachbarn beschweren, dass Wasser (vom Blumengießen) auf ihre nie genutzten Balkons tropft.

Das erinnert an die tiefst deutsche Provinz.

Die neuen Verbote aus Pavia überraschen mich daher nicht wirklich.

Am Strand im Veneto darf man keine Sandburgen bauen. Und in einem anderen Fall sind Gartenzwerge verboten…

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter italien, Norditalien, Tradition

Eine Antwort zu “Das Italien der Verbote

  1. Meiner Meinung nach alle diese Verbote haben eine Bedeutung und respektieren wird zu einem viel angenehmere Erfahrung in Italien leben zu führen.

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