Nicht mehr Wein-Königinnen, sondern Königinnen der Weine

Sie heißen Elena Alberti Nulli, Josè Rallo, Vinzia Novara di Gaetano oder Albiera Antinori. Sie leben zwischen den Alpen und Sizilien, und Trauben und Fässer sind ihr Geschäft.

In letzter Zeit fällt mir auf, dass oft Frauen an der Spitze von italienischen Weingütern stehen. Eigentlich ein recht männliches Geschäft, dachte ich bislang.

Elena Alberti Nulli vom Weingut Castelveder in der Franciacorta gab mir als Antwort: „Ich habe angefangen, weil es das Familien-Hobby war und mein Mann als Industrieller aus Brescia das nötige Kapital zum Investieren hatte“. Damals war es in Hobby, viel Geld war damit nicht zu verdienen. Doch das hat sich in den Jahrzehnten geändert. Heute ernährt das ehemalige Hobby vier Generationen.

Das unterschätzte Geschäft wurde also den Frauen gelassen. Das zeigt auch das Beispiel Antinori: Als ich vor ein paar Jahren auf dem wunderschönen Weingut in der Toskana zu Besuch war, erklärte mir die Marchesa Antinori, die mit ihren zwei Schwestern das Weingut führt, dass ein Weingut in der Toskana erst in den letzten Jahren „sexy“ geworden ist. Daher haben die Männer liebe andere Karrieren vorgezogen.

Zum Glück der Frauen  .

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