Blusen für Deutsche billiger : Einkaufen im Zeichen der Euro-Krise

Eine deutsche Erfahrung auf dem Mailänder Wochenmarkt:

„50 Euro“ verlangt der Verkäufer für die zwei Oberteile.

„Zuviel“ urteilt die junge Deutsche.

„Na gut, 40 Euro. Ihr Deutschen zahlt ja eh schon so viel für uns“.

Anscheinend ist dem Mann nicht bewusst, dass Italien in der Euro-Krise noch zu den Geberländern gehört und derzeit pro Person mindestens genausoviel zahlt wie Deutschland.

Aber die deutsche Propaganda tut offensichtlich auch in Italien ihre Wirkung…

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3 Kommentare

Eingeordnet unter italien, Mailand, Shopping, Wirtschaft

3 Antworten zu “Blusen für Deutsche billiger : Einkaufen im Zeichen der Euro-Krise

  1. kommt drauf an, wie man die Target-Salden sieht: http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/03/39866/ die Kapitalflucht aus Italien hat erst vor einem Jahr eingesetzt, dafür aber umso heftiger. Die BuBa gleicht das mit entsprechenden Krediten an das Eurosystem aus. Diese Salden entsprechen zwar 1:1 den Guthaben von Italienern in Deutschland, aber rein technisch gibt Deutschland Italien einen unverzinsten Kredit in gleicher Höhe zurück.

  2. Wo findet sich mehr zu der These, Italien sei Geberland?

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