Adria-Urlaub für Anfänger – Teil 1: Der Sonnenschirm

Eigentlich wollte ich Urlaub machen – auch von kortissimo. Aber mein erster echter Adria-Urlaub gibt einfach zuviel her.

Der obbligatorische SonnenschirmDieses Jahr mache ich diese völlig neue Erfahrung. Kein exotisches Ziel, keine sportlichen Herausforderungen wie Trecking oder Langstrecken-Schwimmen. Nein, Urlaub, wie ihn Millionen von Italienern jedes Jahr machen und wie er eigentlich dazu gehört, wenn man dieses Land verstehen will. An der Adria, gneau genommen in den Marken.

Beginnen wir mit dem wichtigsten Element eines echten Adria-Urlaubs, dem „Ombrellone“ , dem Sonnenschirm.

An unserem ersten Tag begeben wir uns frohen Mutes zum Strand, um für zwei Wochen (2 Wochen !!) einen Sonnenschirm mit dazugehörigen Liegen (ca 15 Euro pro Tag) zu mieten. Mir wird schon ganz anders bei dem Gedanken, 14 Tage an exakt dem gleichen Platz am Meer zu liegen mit exakt den gleichen Nachbarn – egal, ob ich sie mag oder nicht.

Aber wir sind zum Glück nicht sonderlich erfoglreich: „Auf Euch haben wir noch gewartet“, bekommen wir zu hören, als wir nach einem Platz in der vorderen Reihe fragen, „da bekommen sich von hier bis Triest nichts“.  Wie man denn erst im August nach einem Schirm fragen könnte !   In der sechsten Reihe sei noch ein Platz frei. Also ohne Blick aufs Meer, dafür dort, wo der Sand richtig unter den Füßen brennt.

Wir weichen aus auf den freien Strand – mit einem Schirm, den wir am Kiosk nebenan erwerben. Dafür zahlen wir 12 Euro und wir dürfen ihn sogar jeden Tag woanders aufstellen !

 

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Essen & Trinken, italien, Shopping, Tourismus, Tradition

Eine Antwort zu “Adria-Urlaub für Anfänger – Teil 1: Der Sonnenschirm

  1. azzurrodiary

    Ich ahne es auch schon, dass zum Italien vestehen der Adria-Urlaub dazugehört. Im August ist es für Fortgeschrittene! Ich bin noch Anfängerin 😉 Gestern hörte ich die Geschichte eines Bekannten, der in Ligurien keinen Parkplatz fand, darum irgendwo weit weg von seiner Familien parken musste und im Auto übernachtete. Verrückt!

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