Adria-Urlaub für Anfänger – Teil 2: Die „Congestione“ oder „Schwimmen verboten“

Badeverbot für SpaghettiSie ist heimtückisch, sie kommt ganz plötzlich und sie ist tötlich. Was Italiener am Meer am meisten fürchten  hat einen Namen:

C O N G E S T I O NE.

Im Wörterbuch finde ich als Übersetzung: Kongestion, Hyperämie und Blutandrang.  Was wir Deutschen kaum kennen, ist allen italienischen Müttern – und damit auch den Kindern – ein Begriff. 

Wer nach dem Essen direkt ins Wasser geht, bei dem staut sich das gesamte Blut zusammen und er fällt tot um, weil das Herz versagt. So ist es mir zumindest erklärt worden. Der Legende nach gibt es jährlich Hunderte Tote, die diesem Phänomen zum Opfer fallen.

In der Praxis heißt das vor allem eins: Badeverbot bis drei Stunden nach dem Mittagessen. Praktisch vor allem für die Eltern.

Hier an der Adria ist die Congestione sogar ganz offiziell.  Auf einem Verbotsschild steht, was man zu tun und zu lassen hat. Und drei Stunden nach den Spaghetti darf man nicht ins Wasser. Verstanden ?Italien Verbotsschild

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter italien, Sport, Tourismus, Tradition

Eine Antwort zu “Adria-Urlaub für Anfänger – Teil 2: Die „Congestione“ oder „Schwimmen verboten“

  1. Tja, die „Congestione“ ist für italiener DER Albtraum überhaupt!! ihr könnt gar nicht wissen, wie froh ich immer gewesen bin eine deutsche mutter zu haben, wenn ich am meer oder im schwimmbad war!! und die anderen Kinder erblassten vor Neid, wenn ich nach dem essen sofort in Wasser durfte!!! und ich lebe noch!!!

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