Solidarität für Mailands Philippinen

PhilippinenDie Tragödie in den Philippinen spürt man in Mailand besonders.

35 000 Menschen aus den Philippinen leben hier und damit sogar noch mehr als in Rom. Sie gelten als still und freundlich und sie arbeiten und wohnen zu Tausenden in Mailands wohlhabenen Haushalten. Sie ziehen die Kinder groß, kochen das Essen, putzen die Bäder.

Philippinen sind für reiche Mailänder kaum wegzudenken. Meist in Paaren leben sie als Haushälter in den edlen Palazzi der Stadt. Einen Teil der Familie haben sie daheim gelassen und um den fürchten sie nun.

Um mich herum höre ich von vielen einzelnen Initiativen, die Kleider und Geld sammeln, um es dem Hausmeister, der Putzfrau oder dem Feund des Nachbarns zu geben.  Auch mein amerikanischer Kollege sammelt Sommerkleider

, die dann in den Flieger sollen. Ärzte ohne Grenzen und SOS Kidnerdorf stehen auch auf meiner persönlichen To-Do-Liste.

Der philippinische Priesters Padre Emil Santos  kann sich nach eigenen Angaben kaum retten vor Anfragen. Vor allem Arbeitgeber von Philippinen spenden Geld, Kleidung, Medizin und Lebensmittel.

Da kann es nur gut sein, dass die Philippinen für die Wohlhabenen arbeiten. Hoffentlich machen die ihre Geldbeutel auf.

Italien steht auf dem Weltindex der Charities Aid Foundation gerade einmal auf Platz 29. Mit der Krise hat sich das nur verschlimmert. Aber bei dem Drama auf den Philippinen könnte es diesmal anders sein.

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