Renzi und die Kita

Nicht nur Wachstum, Wirtschaft, Europa , sondern auch Kita.

Ja, Matteo Renzi hat sich gestern in seiner Regierungsansprache auch der Kita gewidmet, dem „Nido“, in das die Kinder unter drei Jahren gehen.

Aber nicht etwa so, wie es in Deutschland diskutiert wird. Auch nicht, um die die Frauen-Erwerbsquote zu steigern. Nein, der neue italienische Premier (Vater dreier Kinder) sprach von der Ungerechtigkeit, wenn einige Kinder keinen Platz im Nido bekommen, weil sie dann in ihrer Entwicklung benachteiligt sind.  Dass es deshalb mehr Plätze geben muss.

Und da gab es keinen Protest, keine Diskussion, keine Verteidiger der Herdprämie (von solchem Luxus kann man in einem Land ohne Kindergeld nur träumen).

Anscheinend ist es doch sehr deutsch, zu meinen, 24-Stunden-Betreuung von der Mama mit dem Kind immer im Mittelpunkt sei das Beste für die Kleinen.

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Eingeordnet unter italien, Politik, Tradition

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