Ein Espresso in Neapel und die Signora Angela

Cafe in NeapelDer Kaffee in Neapel ist einfach der beste. Das sagen nicht nur die Neapolitaner. Das stimmt.

Vielleicht liegt es am Wasser, am Luftdruck. Er schmeckt einfach besser, weniger bitter als anderswo.

Ich habe mir also bei meinem Neapel-Aufenthalt viele davon geleistet. Und einen davon mit der Signora Angela. Im Cafe hier auf dem Bild.

Da stand die Signora Angela am Thresen: 96 Jahre alt und sie hatte ihren Namenstag. Der Wirt wollte ihr daher den Cafe bezahlen. Sie wollte das nicht annehmen und mir stattdessen den Cafe bezahlen. Das wollte ich nicht annehmen und lieber ihr den Cafe bezahlen. Schließlich war es der Tag der Heiligen Angela.

So schoben wir die Ein-Euro-Münzen hin- und her. Und am Ende bestand der Wirt darauf, dass er Angela einlädt und mit dem Euro von Angela meinen Cafe bezahlt.

So kann es gehen. In Neapel.

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5 Kommentare

Eingeordnet unter italien, Süditalien

5 Antworten zu “Ein Espresso in Neapel und die Signora Angela

  1. sweta2406

    Sie sind schon verrückt, diese Neapolitaner 🙂

  2. witzig, sowas würde es bei uns nicht geben 😀 VG Loredana von http://www.valserhof.com/ 🙂

  3. Eine herrliche Situation, die die wahre Seele Italiens zeigt.

    Carissimi saluti, Giovanni 🙂

  4. Espresso darf nicht bitter sein und das ist die Kunst. Die allermeisten Fehler werden bei der Zubereitung gemacht. Und es gilt: Wenn oben in die Maschine kein guter Kaffee kommt, wird unten kein guter Espresso herauskommen.

  5. Ach ich hätte auch gern einen Espresso 🙂 am liebsten im Wanderhotel Europa 🙂

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