Archiv der Kategorie: geldwaesche

Achtung Minicar !

Minicars sind gefährlich.

„Noooo!“ schrie es letztens aus dem Fenster eines solchen kleinen Autos, das mit seiner geringen PS-Zahl auch den 16 -jährigen offen steht. Drinnen saß ein verzweifelter Vater mit seiner Teenie-Tochter, der er das Fahren beibringen wollte.

Absurderweise darf man in Italien diese Autos auch ohne Führerschein fahren. Und trotz flächendeckender öffentlicher Verkehrsmittel (und Fahrrädern) schenken viele wohlhabende Mailänder Familien ihren Kindern ein solches  Gefährt.

Eine Gefahr für die anderen Verekhrsteilnehmer. Aber auch eine Gefahr für Mama und Papa: Denn Weiterlesen

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Uni-Stipendien im Visier des Fiskus

Ein neuer Teil der Serie „Kampf der Steuerhinterziehung“. Diesmal ist es die Universität in Venedig Ca` Foscari. Deren Rektor gibt die Daten der Studentenn, die Stipendien oder Ermäßigungen bei den Gebühren erhalten haben, an die Finanzpolizei weiter.

Die muss prüfen, ob die Eltern der Studenten tatsächlich so arm sind.

Übertrieben ? Keinesfalls. Eine Bekannte von mir arbeitete bei einem Steuerberater (kannte also bestens dessen wirkliche Einkünfte) und musste für ihn die Anträge aus Büchergeld für die Kinder stellen. Der Steuerbehörde gegenüber galt er nämlich als arm.

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Finanzpolizei im Fitnessclub

Sie gehen in den exklusivsten Fitnessclub der Stadt, Sie haben eine Hausangestellte und ihre minderjährigen Kinder gehen auf die Privatschule und fahren ein Minicar ?

Dann ist es wohl unwahrscheinlich, dass Sie nur 30 000 Euro im Jahr verdienen.

Dieser Logik folgt nun auch (endlich) das italienische Finanzamt. Und so werden Italiens Steuerfahnder demnächst die Mitgliederlisten der Edel-Fitnessclubs und Beauty-Centers mit den Steuererklärungen abgleichen.

In Zeiten der Krise und der leeren Kassen steht nun auch bei der Berlusconi-Regierung die Bekämpfung der Steuerhinterziehung ganz oben auf der Liste.

Galten bisher vor allem Villa, SUV und Yacht als verdächtig, hat Italien nun die Kriterien ausgeweitet.

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Mysterium um die Frau mit dem Maradona-Ohrring

Mysteriöse Ohrringe

Wer ist die Frau, die den Brillanten-Ohrring des Fußballstars Diego Maradona heute morgen für 25 000 Euro ersteigert hat ? Italien hat ein neues Mysterium.

Mitte 30, elegant gekleidet, leicht geschminkt, ein süditalienischer Akzent.  Mehr weiß man nicht über die Dame, die sich in Bolzano (Bozen) ein Duell mit einem Abgesandten eines fanatischen Napoli-Fußball-Fan geleistet hat.

Bei 4000 Euro hat die Auktion der italienische Steuerpolizei begonnen, die zumindest einen Teil der insgesamt 37 Millionen Steuerschulden des Ballwunders wieder hereinholen will. Schon bald boten nur noch die Madame und der Gesandte des Bauunternehmers aus Benevento. Doch bei 24 500 Euro stieg der aus und so erhielt die mysteriöse Dame den Zuschlag bei 25 000.

„Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden“ sagte sie lediglich und verschwand.  

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Weltlicher Vatikan

Mal etwas weniger weihnachtliches vom Vatikan: Der Finanzarm des Vatikans Ior bleibt von der Finanzkrise unbeeindruckt eines der untransparentesten Geldinstitute weltweit. Mit einem Milliardenvermögen: 

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/zwielichtige-vatikan-geschaefte-selig-sind-die-heimlich-reichen;2503146

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Bilderfund beim Parmalat-Schurken

Fra i quadri due Boccioni, un Kandinsky ed uno Chagall

Foto: Ansa

Schade eigentlich, dass sich unter den Kunstliebhabern so viele Kriminelle tummeln.

Diese Tage sind weitere Bilder in den Dachböden und Kellern von Freunden von Calisto Tanzi aufgetaucht, dem Gründer von Parmalat und Verantwortlichen für die Milliarden-Pleite vor sechs Jahren. Statt die Anleger zu entschädigen hat der brave Kirchgänger Tanzi, der bis heute noch nicht verurteilt ist, Millionen Euro in Form von Picassos, Chagall und Van Goghs versteckt. 

Tanzi trifft nicht nur die Schuld, Tausende von Kleininvestoren betrogen zu haben. Er hat auch diese Bilder der Öffentlichkeit vorenthalten. Kein Museum konnte sie ausstellen, sodass auch Normalsterbliche die Meisterwerke sehen können. Mal ganz abgesehen davon, dass die Meisterwerke auf Dachböden und in feuchten Kellern wohl kaum besonders gut aufgehoben waren. 

Die Moral der Geschichte: Traue nie den allzu religiösen Menschen, und Vorsicht bei Kunstliebhabern 😉

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Schwarzgelder vom Vatikan ?

Italienische Staatsanwälte untersuchen, wer hinter den Konten einer römischen Unicredit-Filiale steckt, die auf die Vatikanbank Ior eingetragen sind. Dort sollen rund 60 Millionen jährlich geflossen sein. Es wäre nicht die erste Geldwäsche-Affäre fürs Ior.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/geheime-konten-vatikan-wird-der-geldwaesche-verdaechtigt;2490242

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